nachdem er bereits an mehreren orten und zu verschiedenen
anlässen öffentlich über die parallelen zwischen menschlichen
und maschinellen netzwerken und strukturen nachgedacht hatte, mußte
er sich doch immer wieder gegen eine gleichsetzung von kommunikation zwischen
menschen und kommunikation zwischen maschinen verwahren.
auch wenn die maschinelle wie auch die menschliche
kommunikation gewissen strukturen und prinzipien folgt, kann doch nicht
das kommunikationsverhältnis mensch-maschine der rein menschlichen
kommunikation gleichgesetzt werden.
eine funktionalistische betrachtungsweise,
die z.B. bei der verwaltung von druckwarteschlangen angemessen ist,
ist in der menschlichen kommunikation
fehl am platze,
es sei denn, man möchte das gegenüber funktionalisieren.
menschliche kommunikation basiert zu einem
großen teil auf emotionalen aspekten, die in integrierten schaltungen
und systemen nicht auftreten.
wären die strukturen absolut identisch, so
wäre es überflüssig, sich über die schnittstelle mensch-maschine
überhaupt gedanken zu machen.
was bleibt ist feeling, eine checkliste für
das gespräch mit menschen möchte ich lieber nicht einführen.
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